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Rennbericht 38. DMV 4-Stunden-Rennen (VLN 2)

Eine neue Saison, ein neuer Rennwagen. Dieses Wochenende sind wir das erste Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring gefahren. Im Vorfeld zur Saison aufgrund des Wetters alle Testtage abgesagt wurden, daher konnten wir vor dem Rennwochenende nicht auf der Nordschleife testen. Das wollten wir am Freitagmorgen im Rahmen des Pistenclub Trackdays nachholen. Leider war es wegen des Regens und der schmierigen Asphaltoberfläche wieder nicht möglich. Wir fuhren zwei langsame Runden, um die Technik des Astons zu überprüfen. Nach mehreren schweren Unfällen wurde der Testtag frühzeitig abgebrochen.

 

 

Am Samstagmorgen wurden wir mit einigen Sonnenstrahlen begrüsst. Fahrer für das 4 Stunden Rennen am Samstag waren Ronny Tobler und Andy Sammers. Während des Zeittrainings trocknete die Strecke ab und war am Mittag für den Start der VLN bereit. Das Starterfeld war mit über 200 Fahrzeugen sehr gross. Begonnen wird in der VLN mit einem fliegenden Start in 3 Startgruppen. Die Gruppen werden zeitversetzt auf die Strecke geführt. Ronny übernahm den Start. Direkt hinter Ronny stand der Aston Martin Rapide S Hydrogen, eine mächtige Erscheinung im Rückspiegel. Der Start lief problemlos, ebenso die erste Runde. „Der Aston GT4 vermittelt einem auf Anhieb viel Vertrauen, ist absolut neutral in der Abstimmung und leicht zu fahren“, meinte Ronny Tobler nach dem ersten Stint. Ende Start/Ziel, beim Anbremsen, kam Unruhe ins Fahrzeug. Zwei Kurven danach in der Mercedes Arena sprang der Reifen von der Felge. Ronny musste in langsamer Fahrt zurück an die Box. Die Analyse von Pirelli ergab, dass in der ersten Runde ein Gegenstand den Reifen durchbohrt hat, was zu Luftverlust und zur Trennung von Reifen und Felge führte. Mit neuen Reifen ging es mit 7 Minuten Zeitverlust zurück auf die Strecke.

 

Bereits ab Runde zwei ereigneten sich mehrere Unfälle und es folgten etliche Gelb- und Doppel-Gelb-Phasen. Doppelgelb bedeutet eine Reduktion der Geschwindigkeit auf 60km/h. Überprüft wird die Geschwindigkeit mit dem GPSAuge. „Die Fahrer bremsen extrem hart auf Tempo 60 runter, sodass es mehrmals in den ersten 5 Runden zu Beinahe-Unfällen kam“, meinte Ronny Tobler nach dem ersten Stint. Nach 6 Runden übergab Ronny den Aston an Andy, der das erste Mal in der VLN fuhr. Auch Andys Weg führte direkt in Gelb und Doppelgelb Phasen. Nach drei Runden hatte er jedoch seinen Rhythmus gefunden und konnte kontinuierlich seine Zeiten verbessern. „Es hat sehr viel Spass gemacht, es ist jedoch unglaublich, wie viel Schrott hier auf der Strecke produziert wird“, meinte Andy Sammers nach dem Rennen. „Für den ersten Lauf mit neuem Rennwagen und Team können wir sehr zufrieden sein und darauf aufbauen, ich freue mich auf den Lauf in zwei Wochen“.

Nach Andys Stint übernahm Ronny den Aston wieder für den Abschluss. Auch im letzten Stint  gab es viele Unfälle, was zu unregelmässigen Zeiten führte. Ronny konnte sich in der Zeit kontinuierlich verbessern und brachte den Aston nach 4 Stunden sicher ins Parc Fermé. „Für den ersten Test und gleichzeitig das erste Rennen haben wir das Maximum erreicht. Ohne Reifenschaden wären wir auf P3 oder P4 in der Klasse angekommen. Herzlichen Dank gilt dem Team rund um Oliver Uhlmann, Walle Bresin und Jörg van Ommen Autosport für die super Vorbereitung und Betreuung“, so das Fazit von Ronny Tobler zum ersten Lauf. In zwei Wochen am 27. April 2013 starten wir bereits zum zweiten Lauf der VLN Langstrecken Meisterschaft.

Eine Zusammenfassung des ersten Laufes der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigt der Sender Sport1 am Samstag 20. April um 10:45 Uhr.

Alle unsere Fotos publizieren wir neu auf Facebook in einem Album pro Rennen (Link).

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©  2013 ARED Motorsport, Fotos: Marc Weichert Fotografie und Julius van Ommen

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