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Rennbericht 55. ADAC ACAS H&R-Cup (VLN 3. Lauf)

Start frei für den Aston Martin GT4 #177 gefolgt vom Werks Aston Martin Rapide Hydrogen Wasserstoff

An diesem Rennwochenende vom 27. April hatten sich alle Wettergötter gegen die VLN verschworen. Eiseskälte, Regen und Nebel verhiessen nichts Gutes. Schon der Wetterbericht zeigte neunzig Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Für das Rennen am Samstag wurde sogar Schneefall vorausgesagt.
Unsere ersten Taxifahrt-Gäste liess das schlechte Wetter im wahrsten Sinne des Wortes kalt. Trotz der winterlichen Verhältnisse und Temperaturen um die fünf Grad, liess sich niemand die gute Laune verderben, obwohl wir unsere liebe Mühe hatten die Regenreifen überhaupt auf Temperatur zu bringen. Bei strömendem Regen nahmen die sechs Gäste mutig auf dem Beifahrersitz Platz. Die widrigen Witterungsbedingungen verlängerten die Fahrt von zehn auf dreizehn Minuten. Nach neunzig Minuten waren alle Gästefahrten beendet, und die Gäste konnten die Boxen und das Fahrerlager erkunden. Motorsport hautnah, unberechenbar, wild oder kurz gesagt bei jedem Wetter ein Erlebnis! Für das Team war es Zeit den Aston zur technischen Abnahme für das Rennen zu bringen.

Unsere Gäste zur Taxi Fahrt im Aston Martin GT4 Rennwagen

Am Samstagmorgen zum Rennen hatte sich das Wetter nicht gebessert. Wir beschlossen pro Fahrer nur zwei Runden zu fahren um beim Zeittraining nicht in Unfälle verwickelt zu werden. Andy und Ronny absolvierten die beiden Runden problemlos. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse wurde zwei Stunden vor dem Start bekanntgegeben, dass zwei Einführungsrunden zu fahren seien.

Bereits die Einführungsrunden wurden einigen Fahrer zum Verhängnis. Ronny erinnert sich an einen Peugeot 308 mit grossem Schaden, sowie einem Porsche 911 Cup und einem Mercedes SLS mit kleineren Blessuren. Nach zwei langen Einführungsrunden wurde der Start freigegeben. „Ich bin sehr erstaunt, wie vernünftig und vorsichtig alle Fahrer im Feld miteinander umgegangen sind, denn ich habe kaum Gelbphasen auf meinen ersten sieben Runden erlebt“, meinte Ronny nach dem ersten Stint. Es war Ronnys erstes richtiges Regenrennen und dementsprechend vorsichtig hat er den Aston über die Strecke getragen. „Es war für mich sehr schwierig das Auto schneller zu bewegen. Mir hat einfach der Grip gefehlt. Wir müssen an der Regenabstimmung arbeiten, so dass wir das das nächste Mal schneller unterwegs sind“, meinte Ronny nach dem Lauf.

Fahrerwechsel Aston Martin GT4 #177

Nach sieben Runden war es Zeit für den Fahrerwechsel. Andy übernahm den Aston. „Nach einer Runde im Regen trocknete die Strecke zügig ab und ich war plötzlich eine Minute schneller. Ende Start und Zielt hat sich plötzlich die Lenkung verhärtet und ich drehte mich. Vorsichtig fuhr ich die Runde zu Ende und steuerte die Box an,“ so Andy Sammers nach seinen ersten drei Runden. Das Problem war schnell identifiziert und leider in kurzer Zeit nicht reparierbar. Die Servopumpe, zuständig für die Lenkung, war defekt. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden war das Rennen für uns beendet.

Das Fazit von Andy: „Wir haben ein gutes Stück Arbeit vor uns. Die Abstimmung des Fahrzeugs und kleinere Details sind zu verbessern.“  Der Aston geht erst nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring wieder auf die Piste. Die Zeit bis dahin nutzen wir um uns kontinuierlich zu verbessern, denn unser Ziel ist es mit einer guten Platzierung anzukommen.

Aston Martin GT4 Rennwagen #177 im Karusell Nürburgring

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©  2013 ARED Motorsport, Fotos: Marc Weichert Fotografie und Julius van Ommen

 

 

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