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  • Debütsieg für den neuen Peugeot RCZ Racing Cup
  • Englert/Piguet/Rueflin/Palette mit Rundenvorsprung
  • Tobler/Tobler sorgen im 207 RC für Peugeot-Doppelsieg

Ein Auftakt nach Maß für das Team Peugeot RCZ Nokia beim ersten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, der 59. ADAC Westfalenfahrt: Paul Englert, Julien Piguet, Julien Rueflin und Steven Palette lenkten gleich beim Debüteinsatz den Peugeot RCZ Racing Cup zu einem Klassensieg.
Nach 13 Runden (= 316,80 Kilometern) sorgten Ronny und Jürg Tobler mit ihrem 207 RC für einen Peugeot-Doppelsieg. Wegen aufziehenden Nebels wurde das auf vier Stunden angesetzte Rennen rund 80 Minuten vor Schluss vorzeitig abgebrochen. Aufgrund der zurückgelegten Distanz wurden volle Meisterschaftspunkte vergeben.
 
Doppelpole im Qualifying
 
In 9.46,222 Minuten markierten Michael Bohrer, Stéphane Caillet, Jürgen Nett und Steven Palette eine überlegene Trainings-Bestzeit in der Klasse SP2T und waren 31,817 Sekunden schneller als ihre Teamkollegen im zweiten RCZ Racing Cup. Der drittplatzierte Mini lag bereits über eine Minute zurück. "Das Auto fühlt sich phantastisch an", sagte Pole-Setter Bohrer. "Im Vergleich zum Diesel haben wir jetzt 100 Kilogramm weniger und eine deutlich bessere Gewichtsverteilung. Das neue Fahrwerk mit längerem Federwerk passt perfekt zur schwierigsten Rennstrecke der Welt, denn wir haben jetzt deutlich höhere Seitenführungskräfte."
 
Startfahrer Jürgen Nett übernahm vom ersten Meter an die Führung in der Klasse und markierte in 9.26,493 Minuten eine souveräne Bestzeit. Nach drei Runden steuerte der jüngste VLN-Meister aller Zeiten unplanmäßig die Boxen an. "Die Ansaugbrücke im Motor war defekt und musste repariert werden. Das hat leider fast eineinhalb Stunden gedauert", erklärte der stellvertretende Teammanager Timo Frings. "Der Racing Cup ist für uns ein komplett neues Auto und wir müssen noch viel lernen. Unser großes Ziel ist das 24-Stunden-Rennen im Mai. Bis dahin wollen wir die RCZ Racing Cup standfest bekommen."
 
Problemloses Rennen der Klassensieger
 
Julien Rueflin legte den Grundstein für den Erfolg des 260 PS starken Turbo-Benziners. "Nach Jürgen Netts Problemen konnte ich die Führung übernehmen und diese konstant ausbauen. Besonderen Spaß hat mir vor allem das neue sequentielle Getriebe bereitet."
Nach sechs Umläufen übernahm Julien Piguet planmäßig das Volant des dynamischen Sport-Coupés. "Aufgrund von leichtem Nieselregen entschied ich mich für Intermediates, doch der Regen wurde immer stärker", erklärte der Franzose seinen Zusatzstopp drei Runden später. "Mit den Regenreifen konnte ich dann viele stärkere Wettbewerber überholen. Ein großes Lob an unseren Partner Kumho: Bei allen Bedingungen boten die Reifen perfekten Gripp." Kurz nachdem Steven Palette das Cockpit übernommen hatte, erfolgte der vorzeitige Rennabbruch aufgrund von Sichtweiten unter 50 Metern im Start-und-Ziel-Bereich.
 
Peugeot 207 RC sorgt für Klassen-Doppelsieg
 
Mit ihrem zweiten Rang sorgten Ronny und Jürg Tobler für einen Peugeot Doppelsieg in der Klasse SP2T. "Unser Peugeot lief hervorragend, wir hatten lediglich Vibrationen beim Bremsen", sagte Startfahrer Jürg Tobler.

(c) Peugeot Sport Deutschland

Am Samstag ist es wieder soweit, wir starten in die Motorsport Saison 2012. Unser Einsatzwagen ist wie letztes Jahr der Peugeot 207 RC. Unverändert in Technik und Design. Auf dem Peugeot starten die Fahrer Jürg und Ronny Tobler mit tatkräftiger Unterstützung unserer unveränderten Boxencrew:

                 
Oliver Uhlmann Walle Bresin Andreas Belger Thomas Lambertz Max Heidrich
Leitung Mechaniker Zeitnahme, Funk
und Verpflegung
Mechaniker Technik Mechaniker

Diesen Samstag sind wir in Box Nr. 11 zu finden und haben neu die Startnummer 397. Live Updates gibt es wie immer über Twitter und hier auf der rechten Seite der Website.

VLN Pressemitteilung:

Das Motorsportjahr auf der schönsten Rennstrecke der Welt, der Nürburgring Nordschleife, startet mit einer sportlich hochkarätigen Traditionsveranstaltung: Am Samstag, 31. März, eröffnet die 59. ADAC Westfalenfahrt die Saison 2012 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Mehr als 180 Fahrzeuge werden am Samstagmittag - pünktlich um 12 Uhr - das Rennen über die Distanz von vier Stunden aufnehmen. Mit von der Partie ist eine bunte Mixtur vom seriennahen Renntourenwagen bis hin zum ausgewachsenen GT3-Boliden. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt kostenlos. Für den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, dem Fahrerlager sowie der Startaufstellung sind pro Person familienfreundliche 15 Euro zu entrichten. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind vor Ort an den Tageskassen erhältlich. Alle Informationen rund um die Langstreckenmeisterschaft gibt es im Internet auf der offiziellen Website www.vln.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/vln.de.

Mit der Startnummer 1 gehen die Titelverteidiger Carsten Knechtges (Mayen) und Tim Scheerbarth (Dormagen) ins Rennen. Im BMW M3 des Black Falcon Team TMD Friction erhalten die amtierenden Meister Unterstützung von dem Luxemburger Steve Jans. Das Trio startet in der stark besetzten Klasse V6 (VLN-Serienwagen bis 3.500 ccm Hubraum). „Es ist wohl etwas vermessen, beim ersten Rennen von der Titelverteidigung zu sprechen“, sagt Scheerbarth. „Aber wenn wir ganz ehrlich sind, muss genau das unser Ziel sein. Black Falcon hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es möglich ist.“ Das Team aus der Eifel sicherte sich vor 2011 bereits 2008 und 2009 zwei Mal in Folge die Meisterschaft. Manuel Metzger (Zollikon), der zusammen mit Knechtges und Scheerbarth 2011 den Titel erringen konnte, nimmt 2012 am Volant eines der beiden Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon Platz. Das Cockpit teilt er sich mit dem niederländischen Ex-DTM-Fahrer Jeroen Bleekemolen und Langstreckenspezialist Ralf Schall (Dornstadt).
 
Große Namen dominieren auch die weiteren Top-Autos. Für Phoenix-Racing starten René Rast (Stolzenau), Oliver Jarvis (Großbritannien), Frank Stippler (Bad Münstereifel), Christopher Haase (Kulmbach) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) mit zwei Audi R8 LMS. ROWE RACING sticht mit Klaus Graf (Dornham), Thomas Jäger (München) und Alexander Roloff (Berlin) als Besatzung eines von zwei SLS AMG GT3 hervor. Für das BMW Team Schubert sind im Z4 GT3 Dirk Adorf (Michelbach), Dirk Müller (Schweiz) und Jörg Müller (Monaco) mit von der Partie. Auf Porsche setzen Falken Motorsports mit Peter Dumbreck (Großbritannien) und Wolf Henzler (Nürtingen) sowie Timbuli Racing mit Marc Hennerici (Mayen) und Norbert Siedler (Österreich). Im Frikadelli-911er haben sich Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) mit Christopher Brück (Köln) und dem Niederländer Patrick Huisman gleich zwei erfahrene Piloten ins Boot geholt. Ihnen tat es Michael Illbruck (Unterföhring) gleich, der sich den Pinta-Porsche mit Altfried Heger (Essen) teilt. Im neuen Audi R8 LMS von Raeder Motorsport starten Frank Biela (Monaco), Luca Ludwig (Bornheim) und Christian Hohenadel (Quierschied). Zu den Exoten im Starterfeld zählen Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi (beide Italien) und Manuel Lauck (Lebach) im P4/5 Competizione M genauso wie Jürgen Alzen (Betzdorf) und Artur Deutgen (Mallorca) mit ihrem Ford GT unter der Bewerbung von H&R Spezialfedern. Wahre Wundertüten sind die beiden nagelneuen McLaren MP4 von Dörr-Motorsport, die beim VLN-Auftakt ihre Nordschleifen-Premiere feiern. Selten war die Spitzengruppe der Langstreckenmeisterschaft abwechslungsreicher. Von den technischen Daten her ist fast jedes vierte Fahrzeug im Starterfeld in der Lage, einen Platz auf dem Podium einzufahren.
 
Wenn rund ein Viertel aller Fahrzeuge zur Spitzengruppe zählen, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass drei Viertel genau den bunten und sympathischen Teil des Starterfeldes ausmachen, der die Langstreckenmeisterschaft so besonders macht. Egal, ob Nadir Zuhour aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Renault Clio, Toshiya Ito aus Japan im seriennahen BMW 320SI, Ilkka Kariste aus Finnland im kleinen Opel Corsa OPC, Alexander Antonov aus Russland im Honda Civic Type R oder Willi Friedrichs aus Schalksmühle im Sauerland mit einem Porsche 911 - alle diese engagierten Amateurpiloten bringen den einzigartigen Charme in die Serie. Sie sind es, zu denen die zahlreichen und treuen Fans rund um die Nordschleife eine große Bindung aufbauen, denen sie zujubeln und mit denen sie leiden, wenn die Arbeit von Wochen und Tagen aufgrund eines zumeist kleinen technischen Defektes den Erfolg zunichtemacht. Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring lebt von der erfrischenden Mischung aus Top-Stars und Breitensportlern.

(c) ARED Motorsport und Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring GbR

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