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Rennbericht 37. DMV 4-Stunden-Rennen

Kühle Temperaturen und wechselhafte Bedingungen empfingen uns in der Eifel. Der Wetterbericht war ambivalent, 8 Grad, bewölkt mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 20%. Das Satellitenbild zeigte relativ stationäre Wolken mit einer leichten Bewegung in Richtung Osten. Daumen drücken und auf trockene Strasse hoffen, denn für uns war es ein spezielles Rennwochenende.

Das erste Mal waren wir Doppelstarter, das heisst auf zwei Autos genannt: auf unserem üblichen Peugeot 207 RC und je auf einem BMW M3 (E46) in der SP6 Klasse. Wir werden mit dem Team Hofor Racing auf genau diesem BMW M3 im Mai 2012 am 24 Stunden Rennen am Nürburgring teilnehmen. Dies war unsere Premiere, unsere Gelegenheit das Auto kennenzulernen. 200 PS sind wir vom Peugeot auf der Nordschleife gewohnt, nun galt es 400 PS zu bändigen. Die Familie Kroll von Team Hofor stellt zwei BMW M3 an den Start. Der grösste Unterschied der beiden Fahrzeuge ist die Schaltung. Jürg fuhr ein Sequentiell Manuelles Getriebe, Ronny durfte sich mit der H Schaltung anfreunden, was gleich zu Beginn zu Anfahrschwierigkeiten führte. Der bissige Motor ist gepaart mit einer Kupplung, die nur zwei Stellungen kennt: On & Off. Beim dritten Versuch mit entsprechend hoher Drehzahl setzte sich der M3 in Bewegung. Nach einer Runde Zeittraining waren die beiden zwar (noch) nicht Freunde, aber sie kamen miteinander zurecht.

 

Das Zeitmanagement von Team Hofor hat perfekt funktioniert. Jürg fuhr den Start Stint im M3, Ronny zwei Stints hintereinander im Peugeot. Bei Rennmitte nach zwei Stunden übernahm Jürg den Peugeot und Ronny hatte etwas über eine Stunde Pause bis zu seinem Einsatz im M3, dem Schlussstint.
Leider hat das Daumendrücken nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Die Bedingungen hätten wechselhafter nicht sein können. Bereits kurz nach Rennbeginn begann es auf verschiedenen Streckenabschnitten zu regnen. Man musste immer gut vorausschauend den Belag im Auge behalten, um auf die wechselhaften Strassenverhältnisse zu regieren. Dies hat leider auch zu vielen Unfällen geführt. Über die ganze Distanz hatten wir nie freie Fahrt, es gab bis zu vier Gelbphasen pro Runde. Das DMV 4 Stunden Rennen war sehr lehrreich für uns bei verschiedenen Strassenverhältnissen das Beste mit entsprechender (Nordschleife-) Sicherheitsmarge herauszuholen. In der zweiten Rennstunde hat es sogar auf der Grand Prix Strecke gehagelt. Eifelwetter pur.  

Der Peugeot lief hervorragend mit der Ausnahme, dass uns Leistung fehlt. Letzte Saison wurden wir nicht so locker von den Renault Clio Cups ausbeschleunigt. Diesem Problem müssen wir auf den Grund gehen. In den Runden, die wir auf dem M3 fuhren haben wir das Auto gut kennengelernt. Emotionen pur mit solch einem kernig brüllenden Motor und lauten Ansauggeräuschen - einfach herrlich! Das Setup ist für die Nordschleife sehr gut abgestimmt, Grip und Leistung ermöglichen gutes Mitschwimmen im Verkehr. Kurzum wir hatten beide einen riesen Spass mit BMW Motorsport und wir freuen uns riesig auf das 24 Stunden Rennen mit Team Hofor!

Gegen Ende des Rennens setzte Hagel im Bereich Wippermann ein, das Rennen wurde mit roter Flagge kurz vor Rennende abgebrochen. Viele Fotos von Marc Weichert finden Sie in der Galerie, die Videozusammenfassung folgt in ein paar Tagen.

(c) ARED Motorsport 2012

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